Krank durch Lärm

DAS GEHÖR

Die Ohrmuschel fängt Schall auf und leitet ihn weiter in das Mittelohr zum Trommelfell,

das zu Vibrieren beginnt. Diese Schwingungen werden über die Gehörknöchelchen Amboß,

Hammer und Steigbügel an die Schnecke weitergegeben.

Dort befinden sich höchstempfindliche, ultrafeine Sinneszellen - die sogenannten Haarzellen.

Diese wandeln die ursprünglich mechanische Energie in elektrische Energie um und leiten sie als Nervenimpuls an das Gehirn weiter. Aus Signalen werden Informationen.

 

Das menschliche Gehör ist für mittlere Frequenz (Sprache) geschaffen.

Zu hoher Schalldruck (Lärm) führt zu Überbelastung und Zerstörung der Haarzellen.

Sind diese geschädigt, sterben sie unwiederbringlich nach und nach ab.

Das bedeutet den Beginn einer unheilbaren Lärmschwerhörigkeit!

 

WIE WIRKT SCHALL

DER  EINGEBAUTE VERSTÄRKER
 

Die Schallmessung erfolgt mit der Dezibel A-Skala = dB(A). Diese berücksichtigt die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs. Bei der Messung werden Lautstärke (=Schalldruck) und Tonhöhe (=Frequenz: Anzahl der Schwingungen) berücksichtigt.

Hohe, laute Töne sind besonders gefährlich!

z.B.: Winkelschleifer, hämmern auf Metall, Kreissäge...
Der WISA-Gehörschutz filtert genau diese gefährlichen Frequenzen heraus.

Im Innenohr wird der Schall rund 20-fach verstärkt! Deshalb empfindet das Gehör den Schall nicht nur in Form des Schalldrucks selbst, sondern im Verhältnis um ein Vielfaches stärker.

Für das menschliche Gehör bedeutet ein Unterschied von nur 3 dB ca. eine Verdoppelung der Belastung. z.B.: Während Lärm mit 100 dB noch ca. 1,5 Stunden pro Woche ertragen werden kann, dürfen Belastungen über 118 dB in Summe maximal 2 Minuten pro Woche dauern.

AB WANN MACHT LÄRM KRANK

Schon bei einer dauernden Lärmbelastung von "nur" 65 Dezibel (z.B. Großraumbüro)

beginnt die unwillkürlich negative Wirkung auf den Menschen.

Es kommt zu nervösen und organischen Schäden wie zum Beispiel:

 - Konzentrationsstörungen
 - Abfall der Leistungsfähigkeit
 - andauernde Erschöpfungsszustände
 - Schlafstörungen
 - seelische Störungen
 - zunehmende Atemfrequenz
 - Bluthochdruck
 - steigendes Herzinfarkt Risiko
 - abnehmende Hautdurchblutung
 - Verringerung der Magensekretion = Risiko eines Magengeschwürs

 

Konzentrationsstörungen, die zu Unaufmerksamkeit und somit zu Fehlern führen

steigern das Unfall- und Verletzungsrisiko.

Ab 80dB kommt es zu einer Schädigung des Innenohrs, durch die Überlastung der Haarzellen.

Diese Schädigung kann bis zur irreversiblen Taubheit und somit in die soziale Isolation führen.
WISA ist Ihr Spezialist für persönlich angepassten Gehörschutz.

DER VORPROGRAMMIERTE HÖRSCHADEN

WIEGEN SIE SICH NICHT IN FALSCHER SICHERHEIT
 

Mehrere Lärm-Einwirkungen summieren sich.

Da die Leistungsfähigkeit der Haarzellen im Alter abnimmt, können sich in einer späteren Lebensphase starke Hörschäden bemerkbar machen, deren Ursachen Jahrzehnte zurückliegen.

Man sollte unbedingt für sein Gehör Sorge tragen und es schützen. Ein bereits geschädigtes Gehör reagiert weitaus anfälliger. Ein durch Lärm verursachter Hörschaden ist unheilbar!

SCHÄDLICHER SCHALL...

...WIRD NICHT IMMER ALS LÄRM EMPFUNDEN
 

Besonders deutlich wird dies beim Hören von Musik über Kopfhörer, im Auto oder in Diskotheken.

Hier wird mit Leichtigkeit eine Schallstärke von 110-120 Dezibel erreicht. Ebenso heimtückisch ist

das Windgeräusch unter Motorradhelmen, wo bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h eine Schallbelastung von ca. 94 dB auftritt (Bei 140km/ ca. 102 dB). Diese oft unbemerkte Schädigung liegt daran, dass unser "Gehör" keinen Unterschied macht, ob ein hoher Schallpegel von kreischenden Maschinen oder von dröhnender Musik kommt. Unser Gehirn könnte sehr wohl unterscheiden,

fühlt sich jedoch von Musik oder Freiheitsgefühl so beflügelt und inspiriert,

dass es eine Warnung einfach verdrängt.

WARUM HÖRSCHÄDEN SO LANGE UNBEMERKT BLEIBEN...

Dass Hörschwächen zu Beginn meist nicht erkannt werden, liegt daran, dass sich Einschränkungen zuerst im Hochtonbereich abzeichnen. Erst später ist das Sprachverständnis betroffen. Selbst dann wird ein Hörverlust noch nicht wahrgenommen. Da das Gehirn hochintelligent reagiert und nicht vollständig Gehörtes so interpretiert, dass der Inhalt sinnvoll erscheint. Die Folgen sind Mißverständnisse, falsche Interpretation und Fehler. Darum schützen Sie Ihr Gehör und gönnen Sie Ihren Ohren öfter einmal eine Pause! Tatsache ist und bleibt, dass Höreinbußen eine erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität darstellen und soziale Kontakte empfindlich einschränken.

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